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Zinseszins: Darum solltest du die 72er-Regel kennen

Wer langfrsitig Geld sparen möchte, kann auf den bekannten Effekt hoffen. Damit nämlich kannst du dein Vermögen für dich arbeiten lassen.

Mann zahlt anderem Mann Bargeld auf die Hand aus.
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Viele träumen davon, die richtige Menge gut anzulegen und dann von den Erträgen leben zu können. Tatsächlich gibt es die Möglichkeit, durch den Zinseszins allein mit deinem Geld noch mehr Geld zu verdienen. Ab welchem Betrag das funktioniert, lässt sich sogar berechnen.

Zinseszins: Das steckt dahinter

Der Zinseszins beschreibt, wie dein angelegtes Geld über die Zeit durch die kontinuierliche Wiederanlage von Zinsen wächst. Das Konzept basiert auf der Annahme, dass sowohl das ursprünglich angelegte Kapital (die Hauptsumme) als auch die im Laufe der Zeit darauf erzielten Zinsen weitere Zinsen erzeugen.

Wie genau das funktioniert, lässt sich leicht erklären. Zuerst legst du eine bestimmte Geldsumme zu einem festgelegten Zinssatz an. Nach Ablauf der ersten Zinsperiode (zum Beispiel einem Jahr) werden die Zinsen berechnet und dem Hauptbetrag hinzugefügt. In der nächsten Periode erhältst du dann bereits nicht mehr nur auf den ursprünglichen Betrag, sondern auch auf die im Vorjahr angesammelten Zinsen weitere Zinsen. Das bedeutet, dass die Erträge aus dem ersten Jahr im zweiten Jahr ebenfalls Erträge erwirtschaften.

Beispiel: Investierst du 1.000 Euro zu einem Zinssatz von fünf Prozent pro Jahr, steigen diese dadurch nach zwölf Monaten auf 1.050 Euro (Berechnung: 1.000 x 1,05). Im zweiten Jahr berechnen sich die Zinsen auf die gesamten 1.050 Euro, das heißt du besitzt dann bereits 1.102,50 Euro (Berechnung: 1.050 x 1,05). Im dritten Jahr steigt der Betrag dann auf 1.157,63 Euro (Berechnung: 1.102,50 x 1,05).

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72er-Regel: So berechnest du den Zinseszins genauer

Der Mechanismus dahinter ist also recht simpel: Im Laufe der Zeit führt der Zinseszins zu einem exponentiellen Wachstum des angelegten Geldes. Damit ist das Konzept ein mächtiges Werkzeug, das sich auch Kleinanleger zunutze machen können. Zudem stellt es eine grundlegende Motivation für langfristige Investitionen dar, da ein Vermögen dadurch über lange Zeiträume erheblich wachsen kann.

Wer es genau wissen möchte, kann noch gezielter rechnen, und zwar mit der sogenannten 72er-Regel. Die einfache Faustformel zeigt, wie lange es dauert, bis sich eine Investition bei einem gegebenen jährlichen Zinssatz verdoppelt. Besonders nützlich ist die Regel, weil sie schnell und ohne komplizierte Berechnungen eine ungefähre Antwort liefert.

Alles, was du tun musst, ist 72 durch den Zinssatz zu teilen, um die Verdopplungszeit zu erhalten. Ein Beispiel: Wenn du eine Investition mit einem Zinssatz von 6 Prozent pro Jahr tätigst, würdest du 72 durch 6 teilen, was 12 ergibt. Das bedeutet, dass es ungefähr zwölf Jahre dauern wird, bis sich dein angelegtes Kapital verdoppelt.

Wichtig ist, dass die 72er-Regel eine gute Näherung gibt, solange sich die Zinssätze im Bereich von etwa zwei bis zwölf Prozent bewegen. Bei sehr hohen oder sehr niedrigen Zinssätzen kann die Regel weniger genau sein.

Quellen: eigene Recherche

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