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„GTA 6“ in der Diskussion: Droht uns eine böse Überraschung?

Mit seinem neuesten AAA-Titel „GTA 6“ könnte Take-Two völlig neue Maßstäbe setzen. Das gilt allerdings nicht nur für die Qualität des Spiels.

PlayStation 5 vor einem "GTA 6"-Artwork
© Girts - stock.adobe.com

GTA 6: alle Infos zur heiß ersehnten Fortsetzung

Die GTA-Reihe ist eine der erfolgreichsten Spiele-Serien weltweit. Millionen von Spielern fiebern dem neuesten Teil des Actionspiels entgegen. Wer den Release von GTA 6 kaum erwarten kann, bekommt hier vorab die wichtigsten Infos.

Mit der Veröffentlichung von „Grand Theft Auto VI“ („GTA 6“) Ende 2025 wächst die Spekulation über den Preis. Immerhin ist der Publisher Take-Two Interactive dafür bekannt, Preise in der Gaming-Industrie anzuheben. Er gehörte etwa zu den ersten Unternehmen, die den Preis ihrer Top-Spiele von 60 auf 70 Euro erhöhten. Umso größer ist die Sorge der Fans, mit dem neuen Flaggschiff-Titel auch neue Preis-Gefilde zu erreichen.

„GTA 6“ könnte neue Maßstäbe setzen

Der Take-Two-CEO Strauss Zelnick sprach kürzlich während eines Earnings Calls über Preisdynamiken. Er bestätigte weder noch dementierte er einen bestimmten Preis für das neue Open-World-Spiel. Stattdessen betonte er Take-Twos Fokus auf die Bereitstellung von Qualität. Zelnick erklärte GameSpot zufolge, dass das Unternehmen darauf abziele, mehr Wert zu bieten, als es koste, und sicherzustellen, dass die Nutzungserfahrung die Kosten übersteige.

Derzeit kannst du „GTA 6“ nur bei wenigen Händlern vorbestellen. Allerdings hat Take-Two kürzlich die Preise im „Grand Theft Auto“-Ökosystem erhöht. Der Preis für ein Abonnement des Dienstes GTA+ stieg um 33 Prozent, von 5,99 auf 7,99 Euro pro Monat. Diese Erhöhung fiel mit der Aufnahme von „L.A. Noire“ (2011) in den Dienst zusammen, der bereits „Red Dead Redemption“ (2010) und „GTA: The Trilogy – The Definitive Edition“ (2021) umfasst.

Die potenzielle Rolle von GTA+ in „GTA 6“ bleibt spekulativ. Take-Two hat keine spezifischen Umsatzdaten des Services offengelegt. Allerdings hebt das Unternehmen regelmäßig die bedeutenden Einnahmen durch die Mikrotransaktionen von „GTA Online“ hervor. Dieser anhaltende Erfolg deutet auf ein profitables Modell hin, das auch den Preis des neuen Titels beeinflussen könnte.

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Das soll Preiserhöhungen rechtfertigen

Take-Twos Preisanpassungen begannen mit „NBA 2K21“ (2020), dem ersten Titel, der für 70 Dollar verkauft wurde. Zelnick verteidigte diesen Schritt als strategisch und gut von den Nutzenden akzeptiert. Er bemerkte, dass „NBA 2K21“ für Next-Gen-Konsolen entwickelt worden sei und eine Premium-Erfahrung biete, die die Preiserhöhung rechtfertigt.

Der ehemalige PlayStation-Manager Shawn Layden sagte voraus, dass Preiserhöhungen im AAA-Markt notwendig würden. Er argumentierte, dass der 60-Dollar-Preis für große Spiele unhaltbar werde. Layden prognostizierte, dass die Beibehaltung dieses Preises zunehmend schwierig würde, was die Industrie dazu veranlasste, höhere Preise für neue Veröffentlichungen in Betracht zu ziehen.

Quelle: GameSpot

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